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Thema Angehörige

Für Angehörige: Partner, Familie und Freunde von Menschen in Krisen

Du machst Dir Sorgen um einen Menschen, der Dir nahesteht, und weißt nicht, was Du tun sollst? Hier findest Du Orientierung für Dich: verständlich, ohne Schuldzuweisung, mit konkreten nächsten Schritten.

Kurz gesagt

  • Du bist nicht verantwortlich für die Erkrankung eines anderen, aber Du darfst Dich um Dich kümmern.
  • Offen und ruhig nachfragen hilft mehr als Druck oder Ratschläge.
  • Grenzen zu setzen ist keine Härte, sondern Voraussetzung, lange da sein zu können.
  • Kostenloses Erstgespräch für Angehörige: Es geht um Dich und Deine Belastung, nicht um die Behandlung der anderen Person.
  • Bei akuter Krise oder Gedanken, Dir etwas anzutun: Notruf 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117, Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (kostenlos, rund um die Uhr).

Worum es für Angehörige geht

Wenn Partner, Eltern, Kinder oder Freunde psychisch belastet sind, verändert das den ganzen Alltag. Viele Angehörige übernehmen leise immer mehr, vernachlässigen eigene Bedürfnisse und fühlen sich zwischen Sorge, Wut und Schuld allein.

Die Artikel hier erklären, was bei Depression, Burnout und ADHS passiert, wie Du das Gespräch suchst, wenn jemand keine Hilfe will, wie Du bei Suizidgedanken handelst und wie Du Deine eigenen Grenzen schützt.

Dein Lesepfad: Wo fängst Du an?

1Verstehen

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Häufige Fragen

Was kann ich als Angehörige tun, wenn der Partner psychisch krank ist?

Zuhören, Sorge ruhig und konkret ausdrücken, Hilfe anbieten, ohne zu drängen, und Dich selbst entlasten. Bei akuter Gefahr: 112.

Muss ich meinen Partner zur Therapie bringen?

Nein, und Du kannst es auch nicht erzwingen. Du kannst Brücken bauen und Angebote machen. Die Entscheidung bleibt bei ihm oder ihr.

Wo finde ich Hilfe für mich?

Beim BApK (Seelefon 0228 71 00 24 24), in Angehörigengruppen, bei Beratungsstellen und im kostenlosen Erstgespräch bei CoGether.

Behandelt CoGether auch die erkrankte Person?

Nein. Das Erstgespräch für Angehörige begleitet Dich in Deiner Rolle. Diagnose und Behandlung bleiben bei Ärztinnen, Ärzten und Psychotherapeut:innen.

Du musst das nicht allein tragen.

Du trägst gerade viel. Im kostenlosen Erstgespräch für Angehörige sortieren wir gemeinsam, was Du brauchst und wo Deine Grenzen liegen.