Kurz gesagt
- Depression ist eine behandelbare Erkrankung, kein Charakterfehler.
- Sie zeigt sich nicht immer als Traurigkeit: bei vielen als Reizbarkeit, Rückzug, Erschöpfung oder körperliche Beschwerden.
- Erste Anlaufstelle: Hausarztpraxis, Psychotherapie oder Terminservicestelle 116 117.
- Bei akuter Krise oder Gedanken, Dir etwas anzutun: Notruf 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117, Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (kostenlos, rund um die Uhr).
Worum es bei Depression geht
Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und werden dennoch oft übersehen oder verschwiegen. Das gilt besonders für Menschen, die nach außen funktionieren, und für Männer, deren Beschwerden anders aussehen.
Unsere Artikel erklären Anzeichen, Verlauf, Behandlung und Alltagshilfen, und sie nennen klar, wann Du ärztliche Hilfe brauchst. Coaching ersetzt keine Behandlung einer Depression.
Dein Lesepfad: Wo fängst Du an?
1Erkennen
Anzeichen, Hintergründe und der Weg zur Hilfe.
2Besondere Formen
Wenn von außen alles gut wirkt, und wenn Männer anders erkranken.
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Grübeln unterbrechen und freundlicher mit Dir umgehen.
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Woran erkenne ich eine Depression?
An anhaltend gedrückter Stimmung oder Freudlosigkeit über mindestens zwei Wochen, dazu oft Antriebsmangel, Schlaf- und Konzentrationsprobleme. Die Diagnose stellt eine Ärztin oder ein Arzt.
Was kann ich tun, wenn ich mir unsicher bin?
Sprich mit Deiner Hausarztpraxis. Selbsttests wie der PHQ-9 können das Gespräch vorbereiten, ersetzen es aber nicht.
Wo bekomme ich schnell Hilfe?
Bei akuter Krise oder Gedanken, Dir etwas anzutun: Notruf 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117, Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (kostenlos, rund um die Uhr).
Du musst das nicht allein tragen.
Wenn Du merkst, dass Du seit Langem nur funktionierst: Hol Dir ärztliche Abklärung. Zusätzlich begleiten wir Dich im Alltag. Das kostenlose Erstgespräch ist unverbindlich.

