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Thema Burnout

Burnout & Erschöpfung: Phasen, Krankschreibung, Rückkehr

Dauererschöpfung, Zynismus, nachlassende Leistung: Hier findest Du Orientierung, wie Du Deine Lage einschätzt, was Du tun kannst und wie Krankschreibung, Reha und Rückkehr ablaufen.

Kurz gesagt

  • Burnout ist nach WHO ein berufsbezogenes Phänomen, ärztlich werden oft Depression oder Anpassungsstörung diagnostiziert.
  • Frühe Warnzeichen ernst nehmen: Erholung wirkt nicht mehr, Zynismus wächst, Schlaf leidet.
  • Bei längerer Erschöpfung gehört Abklärung in ärztliche Hände.
  • Bei akuter Krise oder Gedanken, Dir etwas anzutun: Notruf 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117, Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (kostenlos, rund um die Uhr).

Worum es bei Burnout geht

Ein Burnout kommt selten über Nacht. Meist ist es ein schleichender Weg aus Überlastung, Anpassung und dem Gefühl, nie fertig zu werden. Viele merken erst spät, wo sie stehen.

Unsere Artikel geben Dir eine Landkarte: Wie erkennst Du Warnzeichen und Phasen? Wie läuft eine Krankschreibung ab, was zahlt wer und wann ist eine Reha sinnvoll? Wie gelingt die Rückkehr, ohne gleich wieder in dieselbe Falle zu laufen?

Häufige Fragen

Ist Burnout eine Krankheit?

Die WHO beschreibt Burnout als berufsbezogenes Phänomen, nicht als eigene Krankheit. Ärztlich werden meist andere Diagnosen gestellt.

Wie lange wird man bei Burnout krankgeschrieben?

Die erste Krankschreibung liegt oft bei zwei bis vier Wochen, insgesamt sind Ausfallzeiten von mehreren Wochen bis Monaten möglich.

Was kann ich früh tun?

Belastung ehrlich benennen, Pausen und Schlaf schützen, mit einer Vertrauensperson sprechen und bei anhaltenden Beschwerden die Hausarztpraxis aufsuchen.

Du musst das nicht allein tragen.

Wenn Du an der Grenze bist, musst Du das nicht allein durchstehen. Ärztliche Abklärung kommt zuerst, Begleitung im Alltag folgt. Das Erstgespräch ist kostenlos.